Familie mit Restube Auftriebsboje im Interview Aquasec

Badeunfälle: Gefahren erkennen und Risiken minimieren

Acht Regeln für die Sicherheit an heimischen Gewässern

Mit der Sommer- und Feriensaison häufen sich die tödlichen Badeunfälle. Auch in den letzten Tagen kam es zu weiteren Unglücken: Nach einem Badeunfall am Kulkwitzer See bei Leipzig ist am Sonntag ein Mann gestorben. Und ein 23-jähriger Schwimmer wurde leblos aus dem Rhein gezogen, er verstarb später im Krankenhaus. Die DLRG befürchtet in diesem Jahr mehr Notfälle und warnt insbesondere vor dem Baden in Gewässern ohne Aufsicht.

Wegen der Corona-Krise bleiben die Menschen zu Hause und verbringen den Sommer an heimischen Gewässern. Oft sind das Badeplätze ohne permanente Aufsicht oder professionelle Rettungsschwimmer, die das Wasser überwachen. Hinzu kommt, dass vielen Menschen die Übung im Wasser fehlt oder geplante Schwimmkurse erst gar nicht stattfanden, da die Hallenbäder lange geschlossen waren. DLRG-Sprecher Achim Wiese sagte vor Kurzem: „Insgesamt haben wir Angst davor, dass die Schwimmfähigkeit noch weiter nachlässt. Deutschland entwickelt sich zum Nichtschwimmerland“.

Eine gute Vorbereitung, das Wissen um die Gefahren und die richtige Sicherheitsausrüstung können helfen, die Risiken einzudämmen und eine gute und sichere Zeit im Wasser zu haben. Gemeinsam mit Clemens Menge, Leiter der DLRG Konstanz, haben wir die acht wichtigsten Regeln zusammengestellt.

  1. Kenne deine Grenzen!
    Gehe nur in Gewässer, wenn du sicher schwimmen kannst und dich gut fühlst. Überschätze deine Fitness nicht. Schwimme nie mit vollem oder leerem Magen. Und niemals unter auch nur leichtem Alkoholeinfluss.
  1. Informiere dich über das Gewässer!
    Informiere dich über die Tiefe, Strömungen, besondere Gefahrenstellen oder Verbote. Und springe nicht in unbekanntes Wasser! Es besteht Verletzungsgefahr z.B. durch Steine.
  1. Gehe nicht alleine ins Wasser!
    Am besten, du badest an Stellen mit Badeaufsicht. Ist das nicht möglich, gehe gemeinsam mit Freunden ins Wasser und achtet gegenseitig auf euch. Sichert euch zusätzlich mit einem aufblasbaren Auftriebskörper wie Restube oder eine Schwimmboje ab.
  1. Beachte das Wetter!
    Habe ein wachsames Auge auf Wolken und Wind. Schlägt das Wetter plötzlich um, können sich die Bedingungen im Wasser schnell ändern. Bei Gewitter und starken Strömungen ist der Aufenthalt im und am Wasser lebensgefährlich. Besondere Vorsicht gilt beim Schwimmen im Meer: die Gezeiten können unvorhersehbare starke Strömungen verursachen.
  1. Kenne die Flaggensignale!
    Die Flaggensignale am Ufer: Gelbe Flagge heißt: Gefahr insbesondere für Kinder und Nichtschwimmer. Rote Flagge bedeutet: Lebensgefahr. Badeverbot!
  1. Gehe langsam ins Wasser!
    Je kälter das Wasser ist, desto langsamer solltest du hineingehen. Kühle zuerst Arme und Beine ab. Ein großer Temperaturunterschied kann Kreislaufprobleme und Krämpfe verursachen.
  1. Benutze einen Auftriebskörper für zusätzliche Sicherheit!
    Ein robuster Auftriebskörper kann eine kritische Situation schnell deeskalieren. Zum Beispiel Restube, ein extrem kleines System, das sich mit einem Zug am Auslöser sofort aufbläst und Auftrieb bietet.
  1. Selbstschutz vor Fremdschutz!
    Siehst du eine in Not geratene Person, prüfe, ob ein Rettungsschwimmer in der Nähe ist. Helfe selbst nur, wenn du dir sicher bist, dich selbst dabei nicht in Gefahr zu bringen. Schon ein Kind kann in Panik enorme Kräfte entwickeln und einen Erwachsenen in große Gefahr bringen. Ein Auftriebskörper kann in einer Notsituation extrem hilfreich sein, da du ihn mit dem nötigen Abstand für deine eigene Sicherheit weiterreichen kannst.

Clemens Menge erklärt: „Zusätzlicher Auftrieb hilft oft sofort, eine kritische Situation im Wasser zu entspannen. Und dabei reichen schon 5 kg Auftrieb aus, auf denen man sich aufstützen kann, um so die Atemwege in Badebekleidung aus dem Wasser zu heben. Das verschafft Zeit, Kraft zu sammeln und sich zu orientieren. Mit einem Auftriebskörper kann man außerdem auf sich aufmerksam machen und diesen aus sicherer Entfernung weitergeben.

Frau im Wasser mit Rettungsboje für Schwimmer

Restube ist der Airbag fürs Wasser

Die Restube-Boje ist in einer kleinen Tasche zusammengefaltet kaum größer als ein Smartphone, ca. 200 Gramm leicht und im Wasser schwerelos. Das aufblasbare Backup – befestigt an einem Gürtel um die Hüfte – stört somit weder beim Baden noch bei sportlichen Aktivitäten. In einer Notsituation bläst sich die Restube-Boje durch einen Zug am Auslöser mittels CO2-Patrone in wenigen Sekunden auf. Zurück an Land kann das System mit einer neuen Patrone versehen und zusammengefaltet direkt wiederverwendet werden. Restube kann auch jederzeit mit dem Mund aufgeblasen werden. Restube ist ein kompaktes und effektives Sicherheitssystem für die ganze Familie beim Baden (für Kinder ab 10 Jahren empfohlen) und ist für alle sportlichen Aktivitäten im und auf dem Wasser geeignet. Auch immer mehr professionelle Einsatzkräfte nutzten Restube mittlerweile, wie etwa Gruppen der DLRG, der Wasserwacht und Feuerwehr und auch die Polizei NRW.

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