Verbunden mit den Elementen

Kitesurferin Anja über ihre Leidenschaft sowie Sicherheit beim Kiten

Kitesurferin surft über blaues Wasser und lächelt

Kitesurferin Anja in ihrem Element
Bildquelle: @Kitejoy

Anja arbeitet als Autorin, Bloggerin und (Kite)-Journalistin auf der ganzen Welt. Auf ihrem Blog Kitejoy erzählt sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen rund ums Kitesurfen.

Das bereitet mir beim Kiten Spaß

Ich liebe das Element Wasser, das schon immer eine ungeheure Anziehungskraft auf mich ausgeübt hat. So bin ich dann auch zum Kitesurfen gekommen, hier fühle ich mich eng mit der Natur und den Elementen Wasser und Wind verbunden und gleichzeitig frei wie bei keiner anderen Sportart. Es ist jedes Mal spannend, wenn man nicht weiß, was bei einer Session auf einen zukommt, wie der Wind oder das Wasser sein wird, für welche Tricks passen die Bedingungen? So ist keine Session wie die andere. Was ich beim Kiten besonders  liebe, dass man den Naturgewalten gewissermaßen ausgeliefert ist, aber verbunden über sein Material diese gleichzeitig nutzt und dabei richtig Spaß hat. Und bei keiner anderen Sportart kann ich so herrlich abschalten und den Kopf frei bekommen.

„Beim Kiten fühle ich mich eng mit der Natur und den Elementen Wasser und Wind verbunden und gleichzeitig frei wie bei keiner anderen Sportart.“

Ich liebe es neue Tricks zu lernen und solche, die ich bereits kann, zu verfeinern, zu variieren oder stylischer zu machen. Ich bin eher nicht der Typ, der einfach mal freeriden geht und nur hin und her fährt. Mit irgendeinem neuen Move bin ich immer beschäftigt, das macht mir Spaß und motiviert mich. Manchmal kann das aber auch frustrierend sein zum Beispiel, wenn die Bedingungen nicht optimal sind und ich das partout nicht wahrhaben will. Neues auszuprobieren ist auch immer lustig, weil man vor allem am Anfang große Erfolgserlebnisse und Lernfortschritte hat. Und man sollte sich von nichts und niemandem unter Druck setzen lassen. Egal, wer welche Tricks wie springt, was gerade cool ist oder was andere meinen, dass man unbedingt können oder machen muss, jeder sollte seinen eigenen Weg finden und ausschließlich das tun, was ihm ein Grinsen ins Gesicht zaubert.

„Der beste Kitesurfer ist der, der am meisten Spaß auf dem Wasser hat.“

Kitesurferin springt auf dem Wasser mit ihrem Kite

Anja übt ihre Tricks
Bildquelle: @Kitejoy

Sicherheit beim Kiten

Als ich mit dem Kiten angefangen habe, war mir das Thema Sicherheit anfangs noch nicht so wichtig. Ich hatte noch keine Erfahrung und wusste nicht, was alles passieren kann. Im Laufe der Jahre kommen dann jedoch viele Erlebnisse zusammen und darunter auch einige eher beängstigende. Dadurch beginnt man, achtsamer zu werden und bekommt mehr Respekt vor dem Sport und den Naturgewalten. Wer einmal bei ablandigem Wind lange mit seinem Kite schwimmen musste oder auf dem Wasser von 60-Knoten-Gewitterböen überrascht wurde, merkt sich das und handelt bei zukünftigen Sessions danach.

Wer daher bewusst auf dem Wasser unterwegs ist, Respekt vor der Kraft der Natur und gutes Equipment hat, der ist sicher unterwegs. Ein sinnvolles Tool für mehr Sicherheit im Fall der Fälle ist neben der Quick Release an der Bar und Deiner Leash ein Restube für das Trapez.

7 Tipps für mehr Sicherheit beim Kiten:

  1. Wähle einen Spot, der Deinem Können entspricht. Stehreviere sind für Anfänger besonders geeignet. Starke Strömungen, tiefe Gewässer und Wellen sind nicht nur für Beginner ohne mögliche Bootsrettung gefährlich.
  2. Prüfe die Wettervorhersagen vorab genau. Je gleichmäßiger der Wind, desto besser. Achte zudem vor Ort auf Wetterveränderungen und Faktoren wie Wolken- & Wellenformationen oder dunklen Himmel.
  3. Schaue Dir neue Spots genau an, bevor du zum ersten Mal aufs Wasser gehst und spreche mit anderen Kitern vor Ort. Am besten, Du macht einen Kitekurs oder sprichst mit einer Schule, die sich perfekt auskennt. Informiere Dich zudem über potentielle Gefahren wie Tiden, Strömungen, Korallen, Felsen oder Bootsverkehr.
  4. Nimm Dir bei aller Vorfreude die nötige Zeit, Deinen Kite sauber aufzubauen. Kontrolliere Dein Equipment und auch das Quick Release auf volle Funktion. Nimm Dir besonders für deine Leinen extra Zeit.
  5. Ein Restube am Trapez macht absolut Sinn. Ob als zusätzlicher Auftrieb für Dich oder andere oder für mehr Sichtbarkeit.
  6. Achte auf andere, und wenn nötig helfe diesen bzw. hole Hilfe.
  7. Höre auf Dein Gefühl. Besser eine Session vorzeitig abbrechen, wenn der Wind zu böig wird oder du Dich in Gefahr begibst, Dich zu verletzen.
Anja von Kitejoy präsentiert ihre Kitesurf Ausrüstung

Anja beim Kitesurfen auf Sardinien
Bildquelle: @Kitejoy

„Ich höre auf mein Gefühl.“

Wenn du unsicher bist oder während rauen Bedingungen kiten gehst, ist es absolut sinnvoll, ein Sicherheitstool wie Restube mitzunehmen. Auch wenn du anderen helfen willst, ist „Restube sports“ ideal zum Kitesurfen. Es ist so klein und kompakt, dass es dich am Kite-Gurt überhaupt nicht stört. Ein Zug am Auslöser bläst die gelbe Boje mit einer CO2-Kartusche auf. Diese wird dann mit einer Leine an deinem Gurt befestigt. Du kannst auch mit der Restube-Boje winken und die Aufmerksamkeit auf dich selbst oder andere lenken. In der Surfschule lernst du, wie du deinen Kite  bei wenig Wind als Auftrieb nutzen kannst. Doch manchmal musst du dich komplett vom Kite trennen oder du brauchst einen extra Auftrieb. Deshalb kann ich nur jedem raten: Safety First, trage einfach ein Restube!

Restube sports

Mehr zu Kitejoy findest du hier:

Kitejoy.at

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