Der frühere Unternehmensberater Pascal Rösler hat einen großen Teil seines Lebens aufs Wasser verlegt. Heute betreibt er eine kleine Marketingagentur in München. Daneben widmet er einen großen Teil der Arbeitszeit unentgeltlich seinem gemeinnützigen Verein „Pure Water for Generations e.V.“, der sich dem Ziel verschrieben hat, dass Donauwasser im Jahr 2042 Trinkwasserqualität hat. Ab Februar ist Pascal mit seiner Doku „Die Seele der Salzach“ auf Filmtour.

Wie kommt es, dass gerade Wasser einen so großen Stellenwert bei dir einnimmt? Und warum das Stand-Up Paddling? 

Das ist relativ simpel, ich bin sozusagen nur zu meinem Ursprung zurück gekehrt. Schon als Kind habe ich am liebsten am Wasser gespielt. In der Schulzeit war ich dann oft am Baggersee Windsurfen und vom Sternzeichen bin ich passenderweise Fisch, so habe ich mit dem Element Wasser eine ganz besondere Beziehung. Irgendwann habe ich nach einem Sport gesucht, der nicht so sehr auf den Wind angewiesen ist und kam so zum SUPen. Es hat sich sogleich richtig angefühlt und ich habe gemerkt, wie ich mit dem Wasser Eins werde.

Und daraufhin hast du beschlossen, deine Berufs-Karriere aufzugeben und nur noch SUPen zu gehen?

Zur Selbstständigkeit und dem Entschluss meine Leidenschaft zum Beruf zu machen, dazu hat mich 2009 das Buch „Lasst die Mitarbeiter Surfen gehen“ von PatagoniaGründer Ivon Chouinard inspiriert. Damals war ich in der Finanzbranche tätig, war aber nie so wirklich glücklich und habe mich die ganze Zeit gefragt, warum das so ist. Immer wenn ich in Meetings saß, hatte ich den inneren Drang draußen beim Windsurfen zu sein. Dieses Buch hat mir aufgezeigt, dass ich Unternehmer und gleichzeitig in der Natur sein kann. Und als dritte Komponente, dass ich der Natur auch etwas zurück geben kann.

Pascal Rösler with the SUP on the Salzach river

Wie kommt es zu deiner Vision die Donau soll bis 2042 Trinkwasserqualität haben?

Als ich vor zwei Jahren 2.467 km von München bis ans Schwarze Meer gepaddelt bin und jeden Tag 6 – 8h auf dem Wasser unterwegs war, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum kann ich eigentlich dieses Wasser auf dem ich paddele nicht trinken? Und es ist in mir der Wunsch gereift, dass ich der Natur und insbesondere dem Element Wasser etwas zurück geben möchte. So ist die Vision entstanden und das ist auch das große Ziel meines gemeinnützigen Vereins „Pure Water for Generations“. Und jetzt unterstützt uns u.a. Patagonia, Fanatic und RESTUBE und es fügt sich alles. „Man muss das Paddel nur in die Hand nehmen und los paddeln und dann schauen was passiert“.

Wie kam es dazu, dass du auf deinen SUP-Touren Restube als Backup nutzt?

Zu RESTUBE bin ich über Florian Jung gekommen, mit ihm gehe ich schon seit Jahren Windsurfen und da haben wir über euch gesprochen und er meinte, dass ich mich bezüglich Selbstständigkeit unbedingt mal mit eurem Gründer Christopher treffen soll. Das habe ich dann auch gemacht und wir waren gleich auf einer Wellenlänge. Da uns zudem Beide das Element Wasser verbindet, hat er mir gleich seine Unterstützung angeboten. Und seitdem steige ich nicht mehr ohne Restube aufs SUP-Board. Restube ist für mich immer so eine gefühlte Sicherheit, wenn ich beim Paddeln auf dem Wasser unterwegs bin.

Trailer “The soul of the Salzach” von Pure Water for Generations

Filmpremiere des Dokumentarfilms „Die Seele der Salzach“ im Februar

Große Ideen fangen klein an! 2017 bin ich 2.467 Kilometer von München über Isar und Donau auf dem Stand-up-Paddle-Board bis ans Schwarze Meer gepaddelt. Auf dieser Reise auf dem Wasser habe ich die Vision, die Trinkwasserqualität der Donau zu verbessern, entwickelt. Damit diese Vision Realität werden kann, muss jeder Fluss, der in die Donau mündet, wieder in sein ökologisches Gleichgewicht kommen. Einer dieser Flüsse ist die Salzach, welche ich 2018 gepaddelt bin. Davon erzählt der Film.

Was kann jeder von uns tun, um zur Sauberkeit der Flüsse beizutragen?

Versucht, wo es geht, kein Wegwerfplastik zu verwenden. Wenn du in der Natur oder am Strand unterwegs bist, dann nehme drei Dinge, die da nicht hin gehören. So kann jeder im Kleinen dafür sorgen, dass unsere Flüsse sauberer werden.

Na dann kommt unsere neue „RESTUBE recycle bag“, welche aus ausrangiertem Kite- und Gleitschirmmaterial gefertigt wurde, ja wie gerufen! Sie kann ganz einfach am Gürtel getragen werden und wenn man Müll am Strand oder auf dem SUP im Wasser findet, kann man diesen darin einsammeln und hat die Hände frei.

Das ist ja großartig, her damit! Was mir die ganze Zeit gefehlt hat war eine Bag, wo man den Müll rein tun kann.

RESTUBE recyle bag

Nicht verpassen! Gewinnt auf der Filmpremiere von Pascal Rösler „Die Seele der Salzach“ eine von drei RESTUBE recycle bags. Diese sind zudem ab Sommer 2019 in unserem Shop und über die Website von Pure Water for Generations erhältlich. Zudem gehen 10 % jeder verkauften Bag an den Verein.

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