SUP GUIDE FÜR ANFÄNGER

Mit den besten Tipps von 6x SUP Weltmeisterin Sonni Hönscheid

LERNE DIE SUP GRUNDLAGEN FÜR DEIN ERSTES ABENTEUER AUF DEM STAND-UP PADDLE-BOARD IN UNSEREM AUSFÜHRLICHEN SUP GUIDE FÜR ANFÄNGER.

Toll, dass du dich für die Trendsportart Stand-up Paddling interessierst und es dich mit dem SUP aufs Wasser zieht.

In unserem SUP Guide möchten wir dir zeigen, was du beim Stand-Up Paddeln alles beachten solltest.

Neben hilfreichen Tipps wie du dein Paddel richtig einstellst oder auf deinem Board zum Stehen kommst, sind natürlich auch Sicherheitsvorkehrungen zu beachten. So solltest du eine Leash sowie ein Restube immer mit dabei haben, damit du gesichert bist, falls du vom Board fällst.

Sonni Hönscheid hat uns geholfen, die SUP Grundlagen in diesem SUP Guide zusammenzufassen. Die geborene Sylterin ist Profi-Stand-Up Paddlerin und 6-fache Weltmeisterin in der Langstrecken-Disziplin. Sonni lebt auf Fuerteventura und Hawaii, wo sie aktuell für den SUP Worldcup trainiert.

6 TIPPS FÜR SUP ANFÄNGER

1. DIE RICHTIGE SUP PADDELLÄNGE EINSTELLEN

Das Paddel hat die richtige Länge, wenn es – senkrecht vor dir stehend – vom Boden bis zum Handgelenk deines nach oben gestreckten Arms reicht.

Sonni Hönscheid zeigt wie die Paddellänge richtig eingestellt wird

2. DAS PADDEL RICHTIG HALTEN

Das SUP Paddelblatt ist zu beiden Seiten leicht gebogen. Die „C-Kurve“ muss beim Paddelschlag nach vorne zeigen.

3. RAUF AUFS BOARD

Gehe mit deinem Stand-Up Paddle Board weit genug ins Wasser, sodass die Finnen am Board den Grund nicht berühren.

Dann platziere deine Knie mittig auf dem Board und paddle so weit raus, dass du dich nicht verletzt, solltest du beim Aufstehversuch ins Wasser fallen.

Fühlst du dich sicher auf den Knien, dann stehe langsam auf, die Füße hüftbreit, den Blick nach vorne gerichtet. Für mehr Stabilität paddle rasch los.

Und immer dran denken: wenn du reinfällst, mach den sogenannten „Seestern“ – falle also flach ins Wasser und nie mit Kopf oder Füßen zuerst.

4. RICHTIG PADDELN IM STEHEN

Stehe zentriert, Füße hüftbreit auseinander, auf der Höhe des Tragegriffs (dort ist die Mitte vom Board).

Halte mit einer Hand das Paddel oben, mit der zweiten Hand greifst du das Paddel ca. in der Mitte.

Tauche das Paddel-Blade vorne komplett vertikal ins Wasser und ziehe dich zu ihm hin.

Wenn das Blade auf Höhe deiner Füße ist, zieh das Paddle aus dem Wasser, um dich auf den nächsten Schlag vorzubereiten. Diese Zone nennt man „Power Zone“.

Wechsel regelmäßig die Seiten, damit du geradeaus fährst.

PADDELN IM SITZEN

Fällt es dir schwer, gleich von Beginn an aufzustehen, beginne mit dem Paddeln im Sitzen, aufgestützt auf deine Knie.

Übe das Paddeln in dieser Haltung, bis du genug Stabilität auf dem SUP hast.

5. KURVEN FAHREN

Stich dein Paddel möglichst weit weg vom Board ein und ziehe einen Halbkreis zur Spitze des Stand-Up Paddle Boards.

Für eine schnellere Wende platziere einen Fuß weiter hinten am Brett und lehne dich mit dem Oberkörper ebenfalls leicht nach hinten.

6. IM WASSER WIEDER AUFS SUP STEIGEN

Nach dem Fall ins Wasser, ziehe dich von der Seite auf das Board. Greife die gegenüberliegende Seite für Stabilität und zieh‘ dich hoch.

Lege zuerst ein Bein auf das Board, um dann den ganzen Körper rauf zu ziehen.

SICHERHEITTIPPS BEIM STAND-UP PADDLING

1. CHECKE DIE BEDINGUNGEN

Informiere dich vorab über Wetter, Wellen und Windvorhersage (z.B. auf www.windfinder.com)

2. MACHE DICH MIT DEM GEWÄSSER VERTRAUT

Informiere dich über Besonderheiten des Gewässers, z.B. Gefahrenstellen, Strömungen, Schifffahrt oder Naturschutzgebiete.

3. TRAGE EINE LEASH

Stelle sicher, dass das Board auch bei Wind und Wetter bei dir bleibt. Achtung: in Fließgewässern ist das Tragen einer Leash gefährlich und verboten.

4. HABE IMMER EINEN AUFTRIEBSKÖRPER DABEI

Trage immer ein Restube oder eine PFD (Personal Floating Device). Achte auf die lokalen Regeln des Gewässers.

5. AUSWEICHREGELN UND FAHRVERBOTE

Beachte andere Wassersportler, Boote und Wasserfahrzeuge.

6. RESPEKTIERE DIE TIER- UND PFLANZENWELT

Verhalte dich ruhig und lasse keinen Müll zurück. Findest du welchen vor, nimm ihn mit!

„Für viele ist das SUP wie eine Luftmatratze, auf der man nur ein bisschen herumpaddelt. Deswegen finde ich es auch so wichtig, dass man aufklärt und das Bewusstsein für Sicherheit am Wasser schärft: Die Leash und mittlerweile auch die kleine, gelbe Sicherheitsboje Restube sollten Pflicht sein, egal ob auf dem See oder im Meer.

Sonni Hönscheid

NOCH EIN TIPP

Mache einen Einsteigerkurs. Die VDWS Wassersportschulen helfen dir, damit du gleich von Beginn an Spaß auf deinem SUP hast.

Informationen zu den VDWS Wassersportschulen findest du unter www.vdws.de

Freiheit und Sicherheit auf dem Wasser

Um mit einem guten Gefühl aufs Wasser zu gehen, haben wir von RESTUBE eine kleine Tasche mit einer Auftriebsboje für mehr Freiheit und Sicherheit für alle Aktivitäten auf und im Wasser entwickelt.

Befestigt an einem Gürtel um die Hüfte, wirst du das Restube kaum spüren und kannst die Zeit auf dem Wasser in vollen Zügen genießen. Restube ist dein „Peace of Mind“!

WELCHES RESTUBE PASST ZU DIR?

Hier findest du alle Restube Produktvarianten. Schau dir die Funktionsübersicht und das empfohlene Einsatzgebiet an und entscheide, welches Restube für dich geeignet ist:

Restube Produktvergleich

Sonni Hönscheid mit SUP, Paddle und Restube
Sonni Hönscheid: „Wenn ich auf dem Wasser bin, möchte ich so wenig wie möglich dabei haben. Früher habe ich deswegen nie an eine Weste gedacht. Da hat ein Umdenken stattgefunden: Restube klemm‘ ich mir an mein Waterbag und hab es dabei, ohne es zu merken.“

PFD (PERSONAL FLOTATION DEVICE) UND RESTUBE – WAS IST DER UNTERSCHIED?

Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen Restube und Restube PFD

Achtung: in manchen Ländern und Gewässern (u.a. Schweiz und Bodensee) sind zugelassene Schwimmhilfen beim Stand-Up Paddling gefordert (z.B. Restube PFD)

SUP LESETIPP

Du möchtest wissen, wie ein Stand-Up Paddler die Welt verändert? Lies hier die Geschichte von Pascal Rösler und seinem gemeinnützigen Verein „Pure Water for Generations e.V.“.

Pascal Rösler von "Pure Water for Generations e.V."

Wir hoffen dir hat unser SUP Guide für Anfänger gefallen und du kannst das gelernte schon bald anwenden.

VIEL SPASS AUF DEM WASSER!

DEIN RESTUBE TEAM

2 Kommentare
  1. Ingeborg
    Ingeborg sagte:

    Diese Infoseite ist sehr gut gelungen.
    PFD by RESTUBE ist allerdings für Laien und Neulinge der SUP- Welt nicht genug beschrieben. ( welche Abmessungen und ist es in keiner Tasche im Unterschied zu dem gängigen RESTUBE? Auch die Aussage von Sonni: “ RESTUBE klemm ich mir an mein Waterbag “ versteht ein Neuling nicht so genau, denn aus was ihr Waterbag besteht, davon hat er keine genaue Vorstellung. )
    Es ist wichtig in der Formulierung zu unterscheiden, ob Profis angesprochen werden sollen oder ANFÄNGER UND LAIEN. Weiterhin Good Luck, Ingeborg

    Antworten
    • Nastassia
      Nastassia sagte:

      Hallo Ingeborg,

      vielen Dank für dein Feedback, wir freuen uns immer sehr darüber von unseren Lesern zu hören!
      Die gängigen Restubes kommen in einer Größe von 14 × 6 × 5cm, und wiegen 240g. Lediglich die RESTUBE swim ist mit 12 × 6 × 4cm und 210g etwas kleiner und leichter. Wir werden uns bemühen den Beitrag noch ausführlicher zu gestalten, damit auch die letzten Fachbegriffe für die Leser verständlich sind.

      Viele Grüße
      Nastassia /für RESTUBE

      Antworten

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