Blue Journey Unified Team Paddling Program
Ocean Positive & RESTUBE kooperieren für mehr Freiheit & Sicherheit im Wasser
20. Dezember 2017
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Zwei Jugendliche mit Drohne vor dem Ertrinken gerettet, mit Restubes bestückte Drohnen ab 2018 im Einsatz

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Immer wieder geraten Schwimmer in gefährliche Situationen. Das Deutsche Rote Kreuz in Mecklenburg-Vorpommern beginnt den Einsatz mit Restube-Bojen bestückten Drohnen.

Mit einer Wasserrettungsdrohne wurden zwei Jugendliche vor dem Ertrinken gerettet. Die Schwimmer im Alter von 15 und 17 gerieten vor der Küste von Lennox Head, New South Wales, in Schwierigkeiten. Australische Rettungsschwimmer waren inmitten einer Flugübung, als die zwei 700m vor der Küste entdeckt wurden. Der Pilot flog die Drohne binnen einer Minute über die Verunfallten und warf den gelben Auftriebskörper ab, der sich bei Wasserkontakt direkt füllt. Die beiden konnten sich dank des Auftriebs selbst in Sicherheit bringen.

Für uns von RESTUBE war Abwerfen der Restube-Boje von Drohnen die logische Weiterentwicklung des bereits bestehenden Systems, das Wassersportler immer bei sich tragen können. Schon 2008 im Rahmen seiner Studienarbeit am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) entwickelte der Restube Gründer Christopher Fuhrhop die Idee, Drohnen zur Wasserrettung einzusetzen. Ein Prototyp entstand. Heute, nach 10 Jahren und mit fortgeschrittener Technologie, wird die Vision nun Wirklichkeit.

Weltweit arbeiten Rettungsschwimmer, Drohnenhersteller und Restube an der Idee, die sich jetzt in Australien im Einsatz bewährt hat. John Barilaro, stellvertretender Premier Minister von New South Wales, spricht von einer historischen Rettung: „Nie zuvor hat eine mit einem abwurfbaren Auftrieb ausgestattete Drohne einen Schwimmer gerettet.“

Auch in Deutschland verliefen die Testläufe an Küsten, Seen und Flüssen erfolgreich. Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Roten Kreuz beginnt nun als Erster mit ihrem Pilotprojekt mit 15 Drohnen, welche mit Restube-Bojen bestückten sind.  Die ersten 20 Piloten sind bereits in Ausbildung, weitere Rettungsorganisationen folgen. Die Drohnen ermöglichen dem Retter, die Restube-Boje als erste Hilfe schnell und präzise bei dem Verunfallten zu platzieren. Schon in wenigen Jahren könnten Wasserrettungsdrohnen zum Bild unserer Strände und Seen gehören. Die neue Technologie wird dabei helfen, noch mehr Leben zu retten.

Mehr Informationen:

GI Gadget Video über Drohnenrettung: https://www.facebook.com/GIGadgets.Fans/videos/1668973459848603/?hc_ref=ARQ5AHnbFBw_DzXrz9MlizdxT9R2u5_pxGoLQucl1k1OoIw47d8x4h3JgZsuODlb_4Y

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